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Squalane ist ein gesättigter Kohlenwasserstoff, die hydrierte, stabilisierte Form von Squalen, einem Lipid, das natürlicherweise im menschlichen Talg vorkommt. Modernes kosmetisches Squalane stammt überwiegend aus pflanzlichen Quellen wie Olivenöl, Zuckerrohr oder Amaranth, während früher häufiger Haifischleberöl verwendet wurde. In der INCI-Liste erscheint der Wirkstoff als „Squalane“. Aufgrund seiner Ähnlichkeit zu körpereigenen Lipiden wird es von der Haut in der Regel gut aufgenommen.
Squalane wird geschätzt, da es der natürlichen Lipidzusammensetzung der Haut sehr ähnlich ist und dadurch als besonders gut verträglich gilt. Im Gegensatz zu vielen anderen Ölen zieht Squalane vergleichsweise schnell ein und hinterlässt kein schweres Hautgefühl. Die Umstellung von tierischen auf pflanzliche Quellen hat die Popularität des Wirkstoffs in den letzten Jahren zusätzlich unterstützt.
Squalane wird häufig bei trockener Haut eingesetzt, da es Feuchtigkeit in der Haut halten und ein geschmeidiges Hautgefühl vermitteln kann. Auch bei empfindlicher Haut gilt es als gut verträglich. Für fettige Haut eignet sich Squalane in leichter Konzentration, da es nicht komedogen wirkt und die Haut nicht zusätzlich beschwert.
Squalane gilt als nahezu universell kombinierbar und wird häufig als abschließender Schritt nach feuchtigkeitsspendenden Seren verwendet, um die aufgenommene Feuchtigkeit zu versiegeln. Die Kombination mit Hyaluronsäure, Niacinamid oder Retinol ist unproblematisch. Es besitzt kein bekanntes Reizpotenzial und eignet sich für nahezu jeden Hauttyp.
Squalane wird meist als letzter Schritt der Pflegeroutine aufgetragen, um die Feuchtigkeit vorheriger Produkte zu versiegeln. Es kann pur oder als Bestandteil von Seren und Cremes verwendet werden. Da es sich um ein leichtes Öl handelt, wird meist nur eine geringe Menge benötigt.
In der koreanischen Hautpflege ist Squalane ein bekannter Bestandteil vieler Gesichtsöle und Cremes. Die japanische Kosmetik setzt Squalane ebenfalls seit langer Zeit ein, oft in Kombination mit weiteren pflegenden Ölen. Beide Traditionen schätzen Squalane für seine leichte Textur und breite Verträglichkeit.
Squalane wird häufig zusammen mit Hyaluronsäure und Ceramiden gesucht, da alle drei Inhaltsstoffe zu den grundlegenden Feuchtigkeitswirkstoffen in der Hautpflege zählen. Suchanfragen wie „Squalane oder Hyaluronsäure zuerst“ oder „Ceramide Squalane Creme“ zeigen, dass Nutzer häufig nach der richtigen Reihenfolge oder Kombination suchen. Während Hyaluronsäure Wasser bindet und Ceramide die natürliche Lipidstruktur der Haut ergänzen, wirkt Squalane eher als leichtes, versiegelndes Öl, das die Feuchtigkeit der vorherigen Schritte in der Haut hält. Bekannte Beispiele sind niedermolekulare Hyaluronsäure-Seren sowie reine Squalane-Öle als abschließender Pflegeschritt. Eine typische Routine kombiniert alle drei Wirkstoffe nacheinander: zunächst Hyaluronsäure, dann eine ceramidhaltige Creme, abschließend eine dünne Schicht Squalane.
Nein, Squalane gilt als nicht komedogen und wird auch von fettiger oder zu Unreinheiten neigender Haut meist gut vertragen.
Überwiegend aus pflanzlichen Quellen wie Olivenöl, Zuckerrohr oder Amaranth, tierische Quellen wie Haifischleberöl werden heute kaum noch verwendet.
Meist als letzter Schritt, um die zuvor aufgetragene Feuchtigkeit zu versiegeln.
Ja, die Kombination gilt als unproblematisch und kann helfen, ein durch Retinol verursachtes Trockenheitsgefühl auszugleichen.
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